Sonntag, 5. Oktober 2008

Theater für Fortgeschrittene

Am Wochenende im Universitätstheater. Dem aktuellen Stück „Passion Play“ hat sogar der New Yorker, Amerikas letzte Kulturinstanz, eine Besprechung gewidmet. 


New Yorker vom 29. September

„Passion Play“ ist ein Theaterstück über drei Theaterstücke – Passionsspiele, die im mittelalterlichen England, im Oberammergau unter Hitler und in den USA der Reagan-Zeit aufgeführt werden. Es geht um von Religion und Staat, Homo- und Heterosexualität, Schauspiel und Wirklichkeit, Krieg und Frieden. Noch etwas vergessen? „Passion Play“ ist hoffnunglos überladen mit Themen, Motiven und Anspielungen, aber immer wieder brilliant.

Und kein Kindertheater. Ein Schild am Eingang warnt: „Die Aufführung enthält Zigarettenrauch, derbe Sprache, Sexualität und Gewalt.“ In Amerika kommt nicht einmal mehr die Kultur ohne Produkthinweis aus.

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