Posts mit dem Label Yale werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Yale werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 23. Januar 2009

Kann man Yale klonen?

Seit einer Woche zurück in Deutschland. Die Polizei ist auf einmal blau, die Menschen haben eine staatliche Identifikationsnummer verpasst bekommen und in meinem Heimatdorf ist ein weiteres Fachwerkhaus den plötzlichen Verputztod gestorben. 

Ansonsten alles beim Alten. Man gewöhnt sich erstaunlich schnell daran, vor dem Anfahren wieder die Kupplung statt der Bremse zu treten und bei Mini-Einkäufen die Kreditkarte stecken zu lassen. Was auch nach einer Woche noch fehlt: der amerikanische Optimismus, die Freundlichkeit im Alltag. 

Zwei Tage in Tübingen. Die Studium-generale-Vorlesung über Paul Celan ist gut, aber ungewohnt. Vorn im Hörsaal steht kein amerikanischer Professor, der seine künftigen Kollegen unterhalten will, sondern ein deutscher Ordinarius, der mit Todernst doziert. 

Abends vor der Neuen Aula für einen Augenblick der Gedanke: Könnte man eine Uni wie Tübingen eigentlich zum deutschen Yale verwandeln? Die Voraussetzungen stimmen: Tradition, große Namen wie Hans Küng und Walter Jens, Nobelpreise, eine gute Bibliothek – alles ist da. Was noch fehlt: die Studentenzahl halbieren, die Zahl der Professuren verfünffachen, die Mittel der Bibliothek verdoppeln, für alle Bachelor-Studenten residential colleges bauen (mit dem Tübinger Stift gibt es ja schon ein hausgemachtes Vorbild) und einige Rieseninvestitionen mehr. 

Kurzes Gedankenexperiment: Dieser Vorschlag geht in den Haushaltsausschuss des Landtages.

Nein, Yale kann man nicht klonen.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Reisegruppe

Durch den Südwesten der USA mit vier Kommilitonen aus Yale: Matthias (Heimatuni Freiburg), Marc (Paris), Manuel (Tübingen) und Charlotte (Paris). Zu sehen am Devil’s Golf Course im Tal des Todes.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Kreative Zerstörung

Ein Bankrott als gute Nachricht: Das elitäre Restaurant Mory’s schließt die Pforten. Damit ist eine der letzten Bastionen des good-old-boys-Yale geschliffen. Auch wenn gerade so viel auf den Kapitalismus geschimpft wird – die Insolvenz als kreative Zerstörung ist schon eine feine Sache.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Tschüss, Yale

Das war’s. Das letzte Aufgabenblatt ist eingereicht, die letzte Klausur geschrieben, der Schlüssel für die Fakultät zurückgegeben. Tschüss, Yale.

Das Semester endete im Schneegestöber. Seit Freitag versinkt New Haven im Winter. Der erste Schnee war noch großartig, inzwischen ist er eher hinderlich auf dem Weg zur Union Station.

Denn statt New Haven steht jetzt New York auf dem Programm. Das Wochenend-Programm war großartig, vom Essen in Koreatown bis zum Besuch in der Neuen Galerie, die unmittelbar am Central Park eine fantastische Sammlung deutscher Kunst aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigt. Was man in New York alles findet. 

Samstag, 6. Dezember 2008

Geschlossene Gesellschaft

Das Mory’s war mir schon immer irgendwie unsympathisch. Ein Restaurant nur für Yalies – das ist dann doch ziemliches Elitengehabe. Aber einmal von innen ansehen wollte ich mir den Laden schon. Was gar nicht einfach ist. Über der Tür hängt nämlich ein Schild: Members only. Ohne für eine Mitgliedschaft zu bezahlen, kommt man auch als Yale-Student nicht in den Club.


Bild: Mory’s-Homepage

Es sei denn, man geht zum Brunch für graduate students, so wie heute Mittag. Der erste Eindruck: ein adrettes Haus am Rand des Campus, innen dunkle Holzvertäfelung. Die Wände voller vergilbter Fotos von Yale-Sportmannschaften. Auf den Tischplatten haben Generationen von Yalies ihre Initialen eingeritzt. Das Mory’s ist ein Relikt der alten Zeit, als die amerikanische Geld- und Machtelite ihren Nachwuchs noch Generation um Generation nach Yale schickte.

Die Kellner im Mory’s tragen weißes Hemd mit schwarzem Schlips, brauchen aber zwanzig Minuten, um einen Kaffee an den Tisch zu bringen. Das Essen ist gut, aber keine Sensation. Seit Monaten halten sich Gerüchte, das Restaurant stehe kurz vor der Insolvenz. Für das Yale von heute, das Yale von Internationalität und Leistungsethos, wäre die Mory’s-Schließung kein Verlust – weder kulinarisch noch kulturell.

Freitag, 5. Dezember 2008

Vertreibung aus dem Paradies

Es war einmal eine Bibliothek: nicht zu leise und nicht zu laut, nicht zu warm und nicht zu kalt, mit wunderbaren Öffnungszeiten. Das war die Law Library. Seit heute gibt es sie nicht mehr. Jedenfalls für mich. Denn kurz vor den Klausuren werden alle Studenten, die nicht an der Law School eingeschrieben sind, aus der Bibliothek verbannt. 

Jetzt bin also ein Lernobdachloser. Zu Hause kann ich nicht bleiben – über den Wohnkomfort wurde von anderer Seite schon alles gesagt und außerdem gibt es dort zu viel zu viel Ablenkung (die hinterhältige Laptop-Falle). 

Meine Alternativen: Die Sterling Memorial Library hat zwar einen tollen Lesesaal, aber irrsinnige Öffnungszeiten; freitags ist beispielsweise um fünf Uhr nachmittags Schluss. Jetzt sitze ich vorübergehend in der unterirdischen Bass Library in einer Wandkabine von vielleicht anderthalb Quadratmetern, an der Decke eine röhrende Klimaanlage. 

Manchmal sind es die einfachsten Dinge, die in Yale nicht klappen.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Abendessen beim Professor

Ist es schon vorauseilende Nostalgie in der letzten Vorlesungswoche? Aus irgendeinem Grund jedenfalls entwickelt sich der Blog in den letzten Tagen zur blinden Yale-Verehrung. Aber diese Geschichte ist zu schön, um sie nicht auch noch zu erzählen.

Heute zum letzten Mal in der Vorlesung über Political Competition bei John Roemer, einem Bilderbuch-Professor: eine Koryphäe auf seinem Gebiet, Veröffentlichungen in den angesehensten Fachzeitschriften, zerstreut, immer Kaffeeflecken auf dem Hemd und Kreide an der Hose.

In Roemers Kurs bin ich der einzige reguläre Student. Der einzige! Das ist schockierend, wenn man das Tübinger VWL-Grundstudium in Hörsälen mit meistens mehr als 400 Studenten verbracht hat. Zum Glück habe ich doch noch ein wenig Gesellschaft bei Roemer: Drei Doktoranden aus New York fahren jeden Dienstag mehr als 90 Minuten Zug, um als Gasthörer in die Political-Competition-Vorlesung zu kommen.

Der Kurs ist hart. Roemer hat ursprünglich Mathe in Harvard studiert – und das merkt man heute noch. Sein jüngstes Manuskript ist von einer Fachzeitschrift für Politikwissenschaft mit der Begründung abgelehnt worden, seine Rechnungen seien zu kompliziert. Entsprechend fallen die Übungsblätter aus .

Also komme ich fast jeden Mittwoch während der Sprechstunde mit meinem Lösungsversuch in Roemers Büro, setze mich neben ihn an den Schreibtisch und spreche die Probleme durch. Manchmal eine halbe Stunde, manchmal auch 90 Minuten. Da wartet man nur auf den Tag, an dem ein Kamerateam hereinkommt, um einen Imagefilm über die großartige Studentenbetreuung in Yale zu drehen.

Nach der letzten Vorlesung des Semesters lädt Roemer seine Studenten und einen chinesischen Gastprofessor zum Abendessen in seine Wohnung ein. (Zugegeben: Das wäre für einen deutschen Professor mit 400 Studenten schon aus Platzmangel schwierig.) Beste Wohngegend von New Haven, ein Appartement mit hohen Räumen, im Hintergrund läuft leise eine CD des Buena Vista Social Club, gutes Essen.

Roemer schafft es, im einen Moment seine Gäste auszufragen (den Gastprofessor über die Graswurzeldemokratie in chinesischen Dörfern, den Kolumbianer über das Freihandelsabkommen mit den USA, die beiden Deutschen über das Duell Merkel/Steinmeier) und im nächsten Augenblick den guten Weinjahrgang 2005 aus Frankreich zu preisen oder am Klavier Jazz zu spielen.

Als ich um halb sechs zum Abendessen bei Roemer aus der Bibliothek gegangen bin, hat mich die Aufsicht ganz überrascht gefragt: „Sie sind doch Student, Sie kommen doch bestimmt heute Abend noch mal wieder, oder?“ Ja, natürlich. Mal sehen, wie gut man nach zwei Gläsern Weißwein und einem Gewürztraminer zum Dessert noch Ökonemetrie lernen kann.

Nachtrag: Der vorletzte Absatz dieses Eintrags besteht aus einem Satz mit 52 Wörtern. Hiermit möchte ich mich bei den Blog-Lesern entschuldigen und alles zurücknehmen, was ich jemals gegen die Frankfurter Rundschau gesagt habe.

Shiller in London

Über Thanksgiving war mein Makroökonomik-Professor Robert Shiller in London, um sein Buch zur Finanzkrise vorzustellen. Was er da so gemacht hat: Frühstück mit dem britischen Finanzminister, Treffen mit Gordon Brown in Downing Street No. 10, Diskussion mit dem Chef der britischen Zentralbank. Klingt nach einem interessanten Urlaub.

Montag, 1. Dezember 2008

Lebenshilfe im Juristenbus

Vor der Juristen-Bibliothek fährt nachts ein kostenloser Kleinbus ab und bringt die Studenten vor ihre Haustür. Beim Einsteigen muss ich nur noch „Hi, how are you“ sagen. Meine Adresse kennt der Busfahrer längst auswendig – genauso wie die Ziele aller anderen Studenten, die regelmäßig in der Juristen-Bibliothek lernen.

Für viele Yalies scheint der rund 60-jährige Busfahrer der einzige Kontakt außerhalb der Uni-Welt zu sein. Anders ist kaum zu erklären, wie oft sich Studenten bei ihm das Herz ausschütten. Etliche Beziehungsprobleme und Lernblockaden musste ich auf diesem Weg schon mithören. Heute klagte eine Studentin, wie schwer es sei, ihre Geburtstagsfeier zu organisieren: „Ich will nicht, dass die Leute auf der Feier unter dem Druck sind, später noch mal in die Bibliothek zu müssen. Deshalb beginnt meine Party jetzt um 23 Uhr. Um Mitternacht ist der Geburtstag dann ja auch schon vorbei.“

Sonntag, 30. November 2008

Yale ist, wenn ...

Drei sichere Anzeichen, dass man wieder zurück ist in Yale:
  1. Das Wetter ist eklig.
  2. Der Chor im ganz normalen Gottesdienst hat besser gesungen als anderswo auf einem Konzert.
  3. Es ist kurz vor eins am Mittag und ich trinke meinen dritten Kaffee für heute.
Welcome back.

Nachtrag: Gerade ein viertes Yale-Erlebnis: In der New York Times schreibt heute Louis Uchitelle, mit dem ich nach einem Gastvortrag zum Mittagessen war, über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Savannah, wo ich im August war. Unheimlich, oder?

Montag, 24. November 2008

Selbstreferenzialität hoch vier

Ohne Worte: Fall eins und Fall zwei.

Samstag, 22. November 2008

Verloren

The Game is over. Die Bilanz des Spieltags: Harvard hat Yale mit 10 zu 0 geschlagen und im Stadion war es unfassbar kalt (laut weather.com minus 4 Grad und schneidender Wind). Spaß gemacht hat es trotzdem.

Freitag, 21. November 2008

Playboy, Peter Pan und Martin Niemöller

Busfahrt nach Boston. Beim Warten vor der Abfahrt komme ich mit einem Amerikaner ins Gespräch, der in den achtziger Jahren als GI in Schwäbisch Gmünd stationiert war. Er spricht noch hervorragend Deutsch und erzählt mir, dass er einmal im Monat nach New York fährt, um in einer deutschen Kneipe Dinkelacker vom Fass zu trinken. Dann zieht er den Playboy aus seinem Rucksack und zeigt mir stolz die deutschen Sprechblasen, die er den Fotomodellen an den Mund geschrieben hat. Begegnungen in Amerika.

Im Peter-Pan-Prekariats-Bus nach Norden. Unter den Reisenden ein halbes Dutzend Yalies, die schon frühzeitig zum Footballspiel gegen Harvard fahren. Wie durch Zauberhand sitzen die Studenten alle im gleichen Teil des Busses. Fast alle tragen die inoffizielle Yale-Ausgehuniform: beige Hose, Polohemd, Pulli. Was machen Yalies während der Fahrt? Auf dem Blackberry oder dem iPhone herumtippen, New York Times lesen, über die besten Streiche gegen Harvard reden,  vor allem aber Literatur für ihre Kurse lesen. Ringsum sitzen die anderen Reisenden: Trainingsanzug statt Ausgehuniform, die krawallige New York Post statt der seriösen New York Times. Sofort fährt um die Yalies herum eine unsichtbare Mauer hoch.

Am Morgen noch auf Spiegel Online gelesen, dass ein Reiseblogger das Rathaus von Boston zum hässlichsten Gebäude der Welt gewählt hat. Nachmittags an dem Betonklotz vorbeigelaufen. Die Meinung kann man schon teilen. Dafür hinter dem Rathaus ein Gedenkstein mit einem Zitat von Martin Niemöller, der prägenden Gestalt meiner hessischen Landeskirche:
Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.

Football und die nationale Sicherheit

Das große Wochenende ist da: Yale trifft morgen im Football auf den Erzrivalen Harvard. Man muss nur The Game sagen und schon weiß jeder, worum es geht. Das Harvard-Stadion ist bereits ausverkauft. 

Auf den Rängen wird vermutlich ein Großteil der Regierungsmannschaft von Barack Obama sitzen – Alumni, die den Teams ihrer ehemaligen Unis die Daumen drücken wollen. In der New York Times geht Kolumnist David Brooks heute die lange Liste der Obama-Spitzenberater durch, die in Yale oder Harvard studiert haben – und sorgt sich schon um die nationale Sicherheit bei künftigen Derbys: 
Falls ein feindlicher Staat im Lauf der nächsten vier Jahre die USA während des Spiels zwischen Harvard und Yale angreift, sind wir ziemlich aufgeschmissen.

Sonntag, 16. November 2008

Herbst am Meer

Am Wochenende an der Atlantik-Küste. Keine zehn Kilometer vom Campus entfernt liegt der Lighthouse Park, benannt nach einem schlichten, weißen Leuchtturm. 

Herbst am Atlantik. Regen, Wind, Wellen. Der Blick geht vom graugelben Strand über das graublaue Wasser zum grauen Himmel. Als habe jemand im Photoshop den Sättigungsregler auf minus 50 Prozent gedreht. 

Auf der anderen Seite des Hafens verschwimmt New Haven im Dunst.

Dienstag, 11. November 2008

Selbstreferenzialität hoch drei

Mittagessen im Hof der School of Management. Ein Kommilitone aus Mannheim erzählt von einem interessanten Artikel, den er auf Zeit Online gelesen habe: amerikanische Elite-Unis unter Druck wegen der Finanzkrise. Sogar die Yale Daily News seien zitiert gewesen. Wie der Journalist wohl auf diese Idee gekommen sei?

Einfache Antwort: Weil ein Freund des Journalisten gerade in Yale studiert und die Daily News liest. Und dieser Freund sitzt beim Mittagessen genau einen Stuhl neben dem Yale-Studenten aus Mannheim. Eigentlich hätte man wegen der Rückkopplung einen lauten Knall hören müssen.

Und das Schönste: Über die Geschichte kann man direkt wieder einen Blog-Eintrag schreiben. Ziemlich viel Selbstreferenzialität auf einmal.

Samstag, 8. November 2008

Obama und Yale

Zwanzig Jahre lang haben Yale-Absolventen die USA regiert. Bush senior, Clinton, Bush junior –alle brachten einen Abschluss aus Yale in das Weiße Haus mit. Damit ist es nun vorbei.

Barack Obama hat niemals in Yale studiert. Noch schlimmer: Obama hat seinen Abschluss beim Erzrivalen Harvard gemacht. Und Yale ist trotzdem im Freudentaumel. Warum bloß?

Obama verkörpert die Ivy-League-Coolness. Lange Arbeitszeiten, Starbucks, Selbstdisziplin, iPod, Eloquenz. Das perfekte role model für Yalies. 

So liest jeder in Obama hinein, was er gerne an sich selbst sehen würde. Nicht nur in Amerika. Italiens Regierungschef Selvio Berlusconi lobte am Freitag: „Obama ist jung, ansehnlich und sogar gebräunt.“

Update, 11. November: Zumindest Obamas Töchter wollen in Yale studieren, wie die Daily News berichten.

Donnerstag, 6. November 2008

Happy Now?

Am Mittwoch das dringende Bedürfnis, mal einen Abend ohne Statistik, Präsidentschaftswahl oder Finanzkrise zu verbringen. Mit Freunden im Uni-Theater: Happy Now?, eine süßsaure Komödie über zwei Paare, die ihre Zeit mit Diskussionen über die richtige Tapetenfarbe (leinen, beige oder graubeige?) verbringen, weil sie über die wirklichen Themen in ihren Beziehungen nicht sprechen können. 

Foto: Joan Marcus/Yale Repertory Theater

Die hymnische Besprechung in der New York Times ist kaum überzogen – die Dialoge sind wirklich gepfeffert, die Darsteller wirklich großartig. Schade nur, dass das Stück gegen Ende ein wenig ausfranst.

Das Yale-Theater ist spottbillig: Als Student kann man sich für weniger als 8 Euro Stücke ansehen, die in den überregionalen Zeitungen und sogar im New Yorker besprochen werden. Während der Pause gibt es kostenlosen Kaffee, auch das nüchtern geschriebene Programmheft gehört zum Service. Tolles Theater, herrlich unprätentiös.

Paketdienst

Gregory Clarks Wirtschaftsgeschichte „A Farewell to Alms“ ist da. Gerade hat der Postbote das Amazon-Paket vorbeigebracht. Seine erste Frage: „Bis wann musst du es denn gelesen haben?“ In New Haven ist wirklich jeder auf Yale eingestellt.

Mittwoch, 5. November 2008

Liveblogging