
Slate vom 20. Oktober
Welche Kennzahl misst das Ausmaß der Finanzkrise am besten? Der Vix? Der TED-Spread? Von wegen. Die Starbucks-Dichte! Je mehr Starbucks-Filialen es in einem Land gibt, desto schlimmer wütet dort die Finanzkrise. Das beobachtet zumindest das Online-Magazin Slate in einem ziemlich unterhaltsamen Artikel und liefert gleiche eine Erklärung mit:
Eine hohe Starbucks-Präsenz ist ein ziemlich signifikanter Indikator für das Maß der Verbundenheit mit dem aufgedrehten, koffeingetriebenen Kapitalismus, der uns dieses Schlamassel eingebracht hat.
Soweit die Mutmaßung. Was hingegen feststeht: Die Starbucks-Filiale gegenüber dem Konzernsitz von Bear Stearns ist schon geschlossen. (Für die jüngeren Leser: Bear Stearns war mal eine Investmentbank in den USA, ganz früher, als es in den USA noch echte Investmentbanken gab.)
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