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Donnerstag, 8. Januar 2009

Das schönste Tal

Ein ruhiger Tag im Yosemite National Park. Mit dem Bus auf mehr als 2000 Meter Höhe in das Haupttal. Wäre das Wort nicht so abgenutzt, müsste man den Anblick majestätisch nennen. Mächtige Berge an allen Seiten, weite Schneefelder, glasklares Wasser im Merced River, ein mehr als 700 Meter hoher Wasserfall. Schöner kann ein Tal nicht sein. 


Im ganzen Yosemite Valley ein Harzgeruch, als habe man gerade einen Weihnachtsbaum aus dem Wald geholt und im Auto die Heizung aufgedreht. 

Wieder unverschämtes Glück mit dem Wetter: nicht zu kalt, blauer Himmel, weite Sicht. Und am Abend geht über der Bergkuppe des North Dome der Vollmond auf.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Indian Summer – jetzt aber wirklich

Die Luft ist vollkommen still und alles verharrt in Ruhe, als müsse sich die Natur nach ihren Anstrengungen während des Sommers erst einmal ausruhen.
John Bradbury, amerikanischer Schriftsteller, 1817
Es sind nur wenige Tage, an denen sich in Neuengland das Laub am intensivsten färbt und die Wälder in Flammen zu stehen scheinen. Tage zwischen den Jahreszeiten. Der Indian Summer.

Am Donnerstag mit einem Mietwagen durch die Litchfield Hills im Norden von Connecticut. Von Litchfield, einem hübschen Neuengland-Städtchen, über den Waramaug-See zum Wasserfall des Housatonic-Flusses bei Kent. Am Nachmittag im westlichen Massachusetts den Mohawk Trail Drive entlang. Und überall Farben so intensiv, wie ich sie noch nie gesehen habe.


PS. Hier gibt es die Fotos im Großformat zu sehen.
Update: Dort bloggt Benni über unseren gemeinsamen Ausflug.

Mittwoch, 20. August 2008

In den Bergen

Nach all den Museen der vergangenen Tage ein Ausflug in die Natur. Rund 170 Kilometer auf dem Skyline Drive über die Gipfel des Shenandoah National Park im Westen Virginias. 

Mit jedem Kilometer Abstand von der Autobahn wird die Luft klarer und kälter. Klimaanlage aus, Fenster runter. Radio aus. Das Handy hat ohnehin keinen Empfang. 

Der Skyline Drive windet sich von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Der Blick wird immer schöner – auf das Shenandoah Valley im Westen und die Blueridge Mountains im Osten.

Diaschau: Skyline Drive

Der Skyline Drive ist übrigens dem Keynesianismus zu verdanken: Im Rahmen des New Deal ließ Präsident Roosevelt die Straße bauen – als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für junge Männer.