Nachmittags zumindest für eine halbe Stunde in einen Vortrag von Jürgen Habermas über das Erstarken der Religionen. Trotz schlohweißer Haare und gebeugtem Rücken – Habermas wirkt noch lange nicht wie ein 80-Jähriger. Gestik und Stimmfarbe scheinen eher einem 40-Jährigen zu gehören.
Vorgestellt wird Habermas von einem Yale-Professor, der sich alle Mühe gibt, die vielen deutschen Uninamen richtig auszusprechen: Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Da fühlt man endlich einmal wieder ein wenig Stolz auf das deutsche Hochschulsystem.
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