
Auf dem Strip, der palmengesäumten Hauptstraße von Las Vegas, reiht sich ein Kasino an das nächste. In den riesigen Gebäuden stecken neben dem eigentlichen Kasino noch Hotels, Restaurants, Einkaufsläden und Hochzeitskapellen. Das Herz aber sind die Pokerrunden und Roulettetische. Traurig die Menschen vor den einarmigen Banditen: Joe Sixpacks und Hockeymoms in allen Verwahrlosungsstufen der Spielsucht. Ihre Getränke werden von kaum bekleideten Serviererinnen an die Spielautomaten gebracht.
Am Eingang des Strip stehen mexikanische Einwanderer auf dem Bürgersteig und preisen für einen mickrigen Lohn Bordelle an. Den Passanten drücken sie Fotos von Prostituierten in die Hand. An der nächsten Ampel sammeln sich die weggeworfenen Zettel auf dem Asphalt.

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