Donnerstag, 6. November 2008

Happy Now?

Am Mittwoch das dringende Bedürfnis, mal einen Abend ohne Statistik, Präsidentschaftswahl oder Finanzkrise zu verbringen. Mit Freunden im Uni-Theater: Happy Now?, eine süßsaure Komödie über zwei Paare, die ihre Zeit mit Diskussionen über die richtige Tapetenfarbe (leinen, beige oder graubeige?) verbringen, weil sie über die wirklichen Themen in ihren Beziehungen nicht sprechen können. 

Foto: Joan Marcus/Yale Repertory Theater

Die hymnische Besprechung in der New York Times ist kaum überzogen – die Dialoge sind wirklich gepfeffert, die Darsteller wirklich großartig. Schade nur, dass das Stück gegen Ende ein wenig ausfranst.

Das Yale-Theater ist spottbillig: Als Student kann man sich für weniger als 8 Euro Stücke ansehen, die in den überregionalen Zeitungen und sogar im New Yorker besprochen werden. Während der Pause gibt es kostenlosen Kaffee, auch das nüchtern geschriebene Programmheft gehört zum Service. Tolles Theater, herrlich unprätentiös.

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