Samstag, 10. Januar 2009

Kulturschock

Am Freitagmorgen noch durch das verschneite Yosemite Valley zum Grantifelsen El Capitan gewandert, am Nachmittag schon in San Francisco. Nach fünf Tagen in der Provinz zurück im modernen Amerika. Wieder New York Times lesen. Mittagspause zwischen einem Kaffeehaus von Starbucks und einem Öko-Supermarkt von Wholefoods. 

Gerade einmal 200 Kilometer im Auto gefahren und schon in einer anderen Welt angekommen.

An solchen Tagen kann man ermessen, wie tief der Riss tatsächlich ist, der durch die amerikanische Gesellschaft geht. Der Riss zwischen den Naturburschen und Waffenbesitzern aus der fly-over zone und den Fans der liberal media elite an den Küsten. 

Die USA sind tatsächlich das Land der Gegensätze: Die Großstädte mondäner als Berlin, die Siedlungen auf dem flachen Land provinzieller als das kleinste Dorf auf der Schwäbischen Alb.

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