Am Samstag Flug quer über die USA, von New York nach Los Angeles. Beim Start ein vorerst letzter Blick auf Manhattan: die langen Avenues, die Wolkenkratzer, der Central Park. Nach wenigen Minuten verschwindet die dicht besiedelte Ostküste aus dem Blick.
Während der nächsten sechs Stunden Flug sieht man Berge (Appalachen, Rockie Mountains), Wüste (in Utah und Arizona) und endlose Felder (so ziemlich überall sonst). Kurz gesagt: die fly-over zone. Faszinierend der Blick auf Kansas. Dort haben die Landwirte mit ihren Feldern riesige Vierecke und Kreise auf den Boden gemalt, die sich im Januar in tausend Brauntönen aneinanderreihen. Kunst aus Zufall.
Die letzten Minuten über den Vororten von Los Angeles, die zu einer einzigen Megastadt zusammengewachsen sind. Im Schachbrettmuster reihen sich die Einfamilienhäuser aneinander. Block um Block. Hunderte Blocks, Tausende Blocks. Fast enttäuschend danach der Blick auf das kleine Hochhausviertel von Los Angeles.
Während des Fluges über die USA nebenher eine halbe Packung Nürnberger Spekulatius gegessen, die noch von einem Weihnachtspaket übrig war, und im Bordfernsehen auf CNN verfolgt, wie israelische Soldaten in den Gazastreifen einmarschieren.
Machen wir langsam wieder unseren Job…
vor 9 Jahren
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