Dienstag, 9. September 2008

Licht und Schatten

Kurz bei Arts & Letters Daily vorbeigeschaut und auf Anhieb zwei aktuelle Artikel gesehen, die Themen aus meinen Vorlesungen aufgreifen:
  • Pete Lunn und Tim Harford streiten in Prospect über den Sinn von Behavioral Economics. (Vgl. Econ 527 bei Bob Shiller.)
  • Policy fragt mit Gregory Clark: Warum sind manche Länder so reich und andere so arm? (Vgl. Econ 581 bei Ben Chabot.)
Bei Arts & Letters Daily zudem auf einen Artikel aus der New York Review of Books gestoßen, in dem Zadie Smith darüber schreibt, wie Louis Begley über Franz Kafka schreibt. Drei Autoren in einem Text. Das unterscheidet sich wohltuend von ziemlich platten Kafka-Artikeln wie diesem in den amerikanischen Tageszeitungen. Besonders gruselig: das Adjektiv „kafkaesk“ in der Überschrift. Einen unübertroffbaren Titel hat Martin Walser für seine (Tübinger) Dissertation gewählt: „Beschreibung einer Form. Versuch über Kafka“. Noch zurückhaltender kann man es leider nicht mehr ausdrücken.

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