Ich.
Seit Sonntagabend habe ich endlich einen Internet-Zugang in meiner frugalen Studentenwohnung. Und zwar über ein WLAN im 3. Stock. (Die lieben Mitmenschen aus dem 2. Stock hatten sich trotz guten Zuredens und großzügiger Zahlungsversprechen geweigert, ihr Passwort herauszurücken. Und meine vergeistigte graduate-students-WG im 1. Stock war nicht in der Lage, einen eigenen Anschluss zu beantragen.)
Aber muss man sich nicht eigentlich Gedanken machen, wenn man nicht einmal mehr für eine Stunde am Morgen und drei, vier Stunden am Abend auf das Netz verzichten kann?
Kein Internet, das heißt kein Freemail, StudiVZ, Facebook, ICQ und Skype. Kein Online-Banking, Amazon, My T-Mobile. Keine Heimat-Webcam. Kein CNN, NYT, Spiegel Online und kein dpa-Ticker. Kein Blogspot, kein Picasa.
Ich glaube: Man muss sich nicht schämen.
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