Update, 27. November, 9.00 Uhr: Die Berichterstattung über die Anschläge von Mumbai wurde geprägt von Medien, die vor fünf Jahren noch kaum jemand kannte – wenn es sie damals überhaupt schon gegeben hat: Twitter, Blogs, Flickr, Youtube, Google Maps und Wikipedia.
Über diese Entwicklung berichten in lesenswerten Artikel Reuters, France 24, Age und Daily Telegraph. In deutschen Medien findet Google News erst vier Trefferchen zum Thema. Darunter die Frankfurter Rundschau, die sich herablässt, über die „Spielzeuge des Web 2.0“ zu berichten. Diese Attitüde hatten wir doch erst gestern. Print worst II.
Wie aber können konventionelle Medien sinnvoll mit der neuen Konkurrenz des Web 2.0 umgehen? Indem sie aus der Not eine Tugend machen – wie die New York Times mit ihrem Blog The Lede, in dem NYT-Journalisten die tausenden Informationsschnipsel zu einem Ganzen zusammenführen.
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