Mittwoch, 5. November 2008

Erinnerungsstück

In aller Herrgottsfrühe mein Wohnviertel abgesucht, um die New York Times zu bekommen, ehe sie ausverkauft ist. Man hebt ja doch lieber eine Zeitung auf als einen Screenshot.



Aber als langfristiges Geschäftsmodell für Tageszeitungen tragen die Vitrinenstücke wohl kaum. Kommt ja nicht jeden Tag vor, dass der Sohn einer Frau aus Kansas und eines Mannes aus Kenia amerikanischer Präsident wird. 

Update, 6. November: Inzwischen wird die NYT-Ausgabe vom vom Morgen nach der Wahl bei Ebay für mehr als 100 Dollar gehandelt. Da hat sich der frühe Aufstehen wohl gelohnt.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

warst du überhaupt im Bett? Danke für die famose Berichterstattung. Und vergiss Hans-Joachim Friedrichs ... Emotionen braucht der Mensch! Gruß aus O

Anonym hat gesagt…

Wann bist du denn aufgestanden, um die Zeitung noch zu kriegen?
Meldet sich eine neugierige Stimme aus Mexiko...
Hier wird am Samstag übrigens eine Obama Party gefeiert und mein Mitbewohner malt gerade das Ölgemälde zur Deko...
Grüße!

pfink hat gesagt…

Auf zweifache Nachfrage hin das Geständnis: Nein, ich war in der Wahlnacht nicht im Bett. Die Berichterstattung auf nytimes.com und die Angst, bei zu spätem Aufstehen keine Zeitung mehr zu bekommen, haben mich wunderbar wach gehalten.