Dienstag, 19. August 2008

The House upon a Hill

Heutiges Programm: Geschichte in hoher Dosierung. Morgens auf dem Schlachtfeld von Yorktown, auf dem die Amerikaner (zusammen mit französischen Soldaten) gegen die Briten (im Verbund mit deutschen Söldnern) ihre Unabhängigkeit erkämpften. Mittags entlang eleganter Plantagen auf Virginia’s Scenic Byway 5. Beides sehenswert.

Am Nachmittag in Monticello, dem Landsitz Thomas Jeffersons. Der beispiellose Bau entstand nach Jeffersons eigenen Plänen inmitten von Hügeln, die so sanft gewellt sind, als sei ein riesiger Lockenstab über die Erde von Virginia gegangen.

Mit Monticello entwarf Jefferson eine begehbare Architekturgeschichte, ein amerikanisches Museum und ein privates Refugium – alles unter einem Dach. Er gestaltete die Räume in verschiedenen griechischen Baustilen, drapierte die Eingangshalle mit Exponaten aus dem Wilden Westen und schuf sich einen Rückzugsraum von der ungeliebten Tagespolitik. Das Ergebnis lässt heute noch staunen.



In manchen Details erinnert Monticello an das Goethe-Haus in Weimar. Und damit gibt es endlich einen Anlass, folgenden Lesetipp loszuwerden: Harald Martenstein erkundet mit seinem Sohn das klassische Weimar. Martensteins Artikel ist zwar in diesem Blog off topic, aber so großartig, dass er einfach verlinkt werden muss.

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